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Brüssel. Die Koffer sind gepackt, die Bahntickets gebucht. Jetzt muss nur noch die Bilanz des größten Finanzimperiums Europas fertiggestellt werden, bevor es in den Heimaturlaub geht. Arthur Schulze ist Buchhalter bei der European Investment Corporation und hat sich seinen letzten Arbeitstag eigentlich ganz einfach vorgestellt. Punkt 8:50 Uhr Arbeitsbeginn, Bilanzen erstellen, zwischendurch Butterbrote essen, 15:00 Uhr Feierabend und mit seiner Frau Helene ab in den Zug ins Sauerland.

Es hätte also ein ganz normaler Tag sein können – wäre da nicht der Vorsitzende Dr. Julius Hollbeck mit seiner professionellen Gespielin Stella. Wäre da nicht Valerie Hollbeck, die ihren Gatten beinahe auf frischer Tat ertappt. Wären da nicht Staatssekretär Frederick Graf zu Guttendorf mit dem griechischen Tankermagnat Spiros Niros und seinem Anwalt Rubenstein. Sie planen Geschäfte die gravierende Auswirkungen auf den Finanzmarkt Europas hätten. Und wäre es nicht am Ende Arthurs Aufgabe, in Rollen zu schlüpfen, die ihm bis heute niemand auch nur annähernd zugetraut hätte, um das drohende Unheil abzuwenden.