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Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

der letzte Vorhang ist gefallen – keine Sorge nur für die Saison: Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

Aber wieder einmal ging eine wundervolle Saison zu Ende. Wie immer war die Vorbereitung und die Probenzeit eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Wir haben gelacht, wir waren verzweifelt, wir haben uns aufgeregt, wir wussten nicht wie wir bis zur Premiere alles schaffen sollen – und doch haben wir es geschafft. Und während den Aufführungen lief dann alles wie am Schnürchen.

Doch auch ohne euch als Publikum wären unsere Inszenierungen nicht das was sie sind. Es ist ein wunderbares Gefühl die Spannung und die Begeisterung des Publikums zu spüren und die Lacher und den Applaus des vollen Saals zu genießen. Wir hoffen, dass ihr genauso viel Freude beim Zuschauen des Stückes hattet, wie wir beim Schauspiel auf der Bühne.

Und es ist uns eine Ehre, vor einem so tollen Publikum spielen zu dürfen. Wir möchten uns bei euch für eure Unterstützung bedanken und hoffen, dass ihr auch in Zukunft unser treues Publikum bleibt.

Und hoffentlich sehen wir uns dann bald wieder, wenn auch nicht im Stau, sondern in unserer nächsten Theater-Saison im Waldreitersaal in Großhansdorf!

Euer Theater Hoisdorf – das Amateur-Theater auf Profi-Niveau

Anfahrt

Unsere Veranstaltungen/Aufführungen finden immer im Waldreitersaal in Großhansdorf statt. Das Theater ist neben dem Auto auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Erkundigt euch vor der Planung bitte unbedingt, über die geplanten Fahrzeiten und Änderungen im Fahrplan direkt bei der Fahrplanauskunft des HVV.

U-Bahn
Fahrt mit der U-Bahn Linie U1 bis zur Haltestelle Kiekut. Wenn Ihr den U-Bahnhof verlasst, ist das Theater direkt auf der anderen Straßenseite.

Bus
Auch mit dem Bus ist die Haltestelle Kiekut erreichbar. Nach unseren Informationen kommt hier ausschließlich die Linie 369 Ahrensburg <> Trittau zu unseren Aufführungszeiten in Frage.

Auto
Mit dem Auto nutzt bitte die unten stehende Adresse für die Anfahrt. Es gibt ein paar Parkplätze neben dem Saal (Bei den rauhen Bergen), sowie vor dem Gemeindehaus/Rathaus (Wöhrendamm). Dort ist auch eine Ladesäule mit zwei Plätzen für E-Autos. Die meisten von Euch müssen sich jedoch einen Parkplatz in den umliegenden Straßen suchen. Bitte nehmt Rücksicht auf die Anwohner und euren Geldbeutel und parkt ausschließlich gemäß der geltenden StVO.

Veranstaltungen
Waldreitersaal
Barkholt 64
22927 Großhansdorf
Adresse in Google Maps

Probenraum
Dorfstr. 21
22955 Hoisdorf
Adresse in Google Maps

Abgespielt

Da das Theater Hoisdorf bereits seit 1978 aktiv ist, hat sich eine stattliche Liste von Theaterstücken angesammelt die bereits aufgeführt wurden. Insgesamt gab es in den 35 Jahren seit bestehen der Gruppe nur zwei Jahre in denen kein Stück aufgeführt wurde – 1995 und 2002. 2003 meldeten sich die Darsteller mit dem fulminanten Theater der Nacht, einem Vampirmusical, zurück, von dem noch heute sehr geschwärmt wird.

Hier findet sich die beeindruckende Liste, aller aufgeführten Stücke:

2001Und alles auf Krankenschein
2000Vier scharfe Richterinnen
1999Madame Kassandra’s Chaos
1998Ave Mary
1997Wie wär’s denn, Mrs. Markham?
1996Pomade & Petticoat
1994Mord an Bord
Frühlingsfest – Sixties Night
1993Doppelt Leben hält besser
A Slice of Saturday Night
1992Komödie im Dunkeln
1991Haus in Montevideo
199010 kleine Negerlein
1989Lifting
1988Pygmalion
Revue – 30 Jahre TuS Hoisdorf
1987Bei Charly Haggerty ist Mumps
Kasperltheater
1986Jette räumt auf
Revue – 10 Jahre Fußball – Alte Herren
Sterntaler
1985Die lieben Kinder
Peter und der Wolf
Revue – Frühlingsfest
1984Die Mausefalle
Der Mond ist weg
1983Boeing – Boeing
25 Jahre TuS: Sketche und Revue
1982Fenster zum Flur
1981Keine Leiche ohne Lilly
1980XY gelöst
Revue Frühlingsfest
Eine schöne Bescherung
1979Ein Ehemann auf nüchteren Magen
Ja, Ja die Verwandten
Das Märchenbuch
1978Hänsel und Gretel
Der Engel Naseweiß

Über uns

Wie alles begann im Theater Hoisdorf

Im April 1978 fing es an: Joachim Berner gründete mit Heidi Witten eine Theatergruppe. „Hänsel und Gretel“ wurde einstudiert und in Hoisdorf aufgeführt. Anschließend fanden wir neue Mitglieder in Oetjendorf. Der Schwerpunkt der Aktivitäten des TuS-Theaters wurde nach Oetjendorf verlagert. Als nächstes führten wir zwei Einakter auf und wagten uns an unseren Bühnenumbau während der Vorstellung – mit Erfolg. Das TuS-Theater Hoisdorf hatte damals, als relativ unbekannte Gruppe, nur die Sorge vor einem leeren Saal zu spielen. Mit viel Überredungskunst umwarben und lockten die Mitglieder erst einmal ihre Verwandten und engsten Freunde und Bekannten. Viele Requisiten wurden aus den Wohnungen heraus geholt, Kostüme zusammengesammelt und einige Enthusiasten plünderten sogar Mutters Haushaltskasse, denn es wurde schließlich alles gebraucht.

Der hohe Einsatz hatte sich gelohnt und die Einakter wurden wiederholt. Vom Schauspielfieber gepackt, planten wir oft nächtelang. Es gab Meinungsverschiedenheiten, die dazu führten, dass sich die Gruppe aufsplittete. Joachim Berner starb in dieser turbulenten Zeit. Albert Steinkühler übernahm die Leitung des Theaters und ging mit viel Wissen an die Arbeit, da er bereits Theatererfahrungen aus früheren Zeiten mit in die Gruppe brachte. Selbstverständlich war es inzwischen, dass auch die Ehepartner in der Gruppe mitarbeiteten, was auch heute für das Theater gerade bei den Aufführungen ganz wichtig ist.

Ab 1981 war die Begeisterung des Publikums und die Nachfrage so groß, dass das TuS-Theater gleich zwei Vorstellungen geben musste. Auch ein wenig Egoismus spielte dabei eine Rolle, denn für alle war eine Aufführung nach einem Jahr Probe doch zu wenig. Der Applaus ist das Brot des Schauspielers und das brauchten wir eben zweimal. Im Laufe der Jahre spielten wir immer besser, auch unsere Technik konnten wir kontinuierlich erweitern.

Seit 1986 leitete Dietmar Franz das Theater. In diesem Jahr trat das TuS-Theater dem Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Holstein bei. Damit eröffneten sich viele Möglichkeiten: Wir besuchten Seminare, knüpften nette Kontakte zu anderen Bühnen und fanden so neue Anregungen. Der Höhepunkt dieser Phase: Die unvergessene „Pygmalion“ – Aufführung zum 10-jährigen Theaterjubiläum 1988.

In der Zwischenzeit sind so viele Ideen reif geworden, die wir zum Teil unserem Publikum präsentiert haben (wie Slice 1993, Pomade&Petticoat 1996 und Ave Mary 1998). 1992 übernahm Hartmut Buthmann die Leitung der Theatergruppe. Tim Kröger leitet die Theaterleute seit 1996, die nicht nur zusammenarbeiten, um den Publikum einen netten Theaterabend zu bieten, sondern auch um in geselliger Runde ihrem Hobby frönen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen für uns dabei an erster Stelle.